Was wir gemacht haben/Ausflug nach Xanten
Aus Mittendrin
Christi Himmelfahrt 2008
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Nur an wenigen Orten des Rheinlands sind die Hinterlassenschaften der Geschichte von der Antike bis zur Gegenwart auch heute noch so umfassend und anschaulich erhalten wie in der kleinen Stadt Xanten. In der antiken Kaiserzeit nach Köln die zweitgrößte Stadt der Provinz Niedergermanien, war der Flecken im Mittelalter der Sitz des bedeutenden Kanonikerstifts St. Viktor, aus dem nicht zuletzt auch Norbert von Xanten, der Gründer des Prämonstratenserordens, hervorging. Bis in die frühe Neuzeit vor allem eine Stadt des Rheinhandels, erlangten die dortigen Reformierten bereits 1609 das Recht auf freie Religionsausübung und konnten durch Protektion des preußischen Kurfürsten eine evangelische Kirche errichten. | ||
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Frank Engel, der über das späte Mittelalter arbeitet und sich auch mit der Geschichte von Xanten beschäftigt hat, führte uns durch das ehemalige Stiftsgelände. Von besonderem Interesse war dabei vor allem die Fülle historischer Bauten und Gegenstände, die sich an Ort und Stelle erhalten haben und dadurch einen beinahe unmittelbaren Eindruck des Lebens in einem rheinischen Kanonikerstift des Mittelalters vermitteln. | ||
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Die Besichtigung des alten reformierten Kirchraumes hingegen bot ein anschauliches Beispiel dafür, wie das Bleiben in der Lehre der Apostel (Apg 2,42) zu einer anderen Zeit ganz anders aufgefaßt werden konnte. |
Der Tag schloß mit einer Andacht in der Krypta, die ausnahmsweise als gregorianische Vesper gestaltet war, und mit einem Grillabend im Kirchgarten.